
Jede Pflanzung braucht ein Mindestmaß
an Pflege!
Bei guter Bodenvorbereitung genügt ein 4- bis 6-maliger
Pflegeaufwand von insgesamt etwa 8 Minuten pro m2 im Jahr (ohne
Rüst- und Wegzeiten). Empfohlen wird eine kontinuierliche Pflege
mit kurzen Aufwandszeiten. Eine Pflege in größeren Abständen mit
längeren Pflegezeiten führt zu stärkerem Unkrautdruck.
1. Bewässern
Abgesehen von der Pflanzung und der Anwachsphase muss nur
bei langanhaltender Hitze und Trockenheit bewässert werden.
Lieber einmal richtig durchdringend gießen als öfter und nur
kurz.
2. Jäten
Unmittelbar nach der Pflanzung ist die Gefahr des
Verunkrautens am größten. Wurzelunkräuter müssen so schnell wie
möglich entfernt werden. Dies geschieht idealerweise bei
feuchtem Boden:
Unkräuter mit weit reichenden Wurzeln mit einer Grabgabel
ausgraben, und pfahlbildende Unkräuter mit einem Unkrautstecher
ziehen. Samenunkräuter müssen vor dem Samenflug gejätet werden.
Es darf auf keinen Fall gehackt werden; Zwiebeln und Einsaaten
werden in ihrem Wachstum gestört.
3. Rückschnitt
Mit einigen Ausnahmen (siehe
Tabelle)
werden die Stauden Ende November eine Hand breit über dem Boden
zurück geschnitten. Der Rückschnitt erfolgt mit der
Gartenschere. Das Laub der Zwiebelpflanzen wird stehen gelassen,
bis es braun ist. Einsaaten dürfen erst nach der Versamung
gezogen werden.
4. Düngen
Ein nährstoffreicher Boden benötigt in den ersten Jahren
keine Düngung. Später wird ein Nährstoffmangel mit einer Gabe
von Hornspänen oder Kompost im Frühjahr ausgeglichen. Die
Stauden sind überwiegend winterhart und benötigen keinen
Winterschutz.
5. Aufbinden
Die Stauden werden nicht gestäbt oder aufgebunden.
6. Mulchen
Es wird nicht gemulcht. Stattdessen kann bei der
Frühjahrspflanzung die
empfohlene Samenmischung gesät werden. Die Samen werden nach der
Pflanzung der Stauden und der Bewässerung gleichmäßig über die
gesamte
Fläche ausgebracht. Die Einjährigen unterdrücken Unkräuter.
Einige können
durch Versamung auch in den Folgejahren wieder erscheinen, ohne
jedoch lästig
zu werden.